SPIELend Lernen: Gemeinsam Lernangebote gestalten bei den OERcamp Werkstätten 2026

Auch in 2026 finden wieder OERcamp Werkstätten statt, und zwar in Detmold (28.-30. Mai) und Wutöschingen (12.-14. Juni). Wenn du nicht nur über digitale Bildung sprechen, sondern selbst Materialien, Lernangebote oder Ideen entwickeln möchtest und dabei Austausch, Feedback und Vernetzung suchst, dann bist du dort genau richtig. Ich werde auch wieder mit von der Partie sein, wie gewohnt mit dem Themenschwerpunkt SPIELend Lernen. Was dich in der Richtung konkret erwartet, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist eine OERcamp Werkstatt?

Du fragst dich, was eine OERcamp Werkstatt überhaupt ist? Kurz gefasst: Das ist das ideale Format, wenn du nicht nur über digitale Bildung, offene Materialien oder zeitgemäße Lernkultur sprechen willst, sondern mit anderen gemeinsam daran arbeiten möchtest, eigene Projekte, Materialien und Ideen verwirklichen willst. In meinem Blog findest du auch zwei Rückblicke auf die Werkstatt in Darmstadt 2025 und frühere Werkstätten.

Das Besondere dabei: Man kommt nicht nur mit Inspiration nach Hause, sondern im besten Fall bereits mit einem konkreten Ergebnis. Etwa einem Lernmaterial, einer spielerischen Methode, einem H5P-Modul, einem kleinen Prototypen oder einer neuen Struktur für den eigenen Unterricht.

Eindrücke von der OERcamp Werkstatt in Darmstadt 2025 (Fotos: Christoph Nagel _ Agentur J&K – Jöran & Konsorten unter CC by 4.0)

Was bedeutet „SPIELend Lernen“ konkret?

Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um vollständige Lernspiele. Und bei spielendem Lernen geht es auch nicht nur darum, ein Spiel einfach so einzusetzen – wobei auch das durchaus sinnvoll sein kann, zum Beispiel um Soft Skills und die viel zitierten 4K ganz konkret zu fördern und zu fordern.

Darüber hinaus schauen wir aber vor allem auch gemeinsam darauf,

  • wie Lernen durch spielerische Prinzipien unterstützt werden kann (schließlich ist Spielen nichts anderes als eine sehr natürliche Art zu lernen),
  • welche Formen von Motivation, Interaktion und Feedback spielerische Formate ermöglichen,
  • und wie daraus konkrete Lernangebote entstehen können.

Dabei kannst du ganz unterschiedliche Projekte verwirklichen, zum Beispiel:

  • kleine spielerische Unterrichtsimpulse
  • Rätsel-, Quiz- und Escape-Formate
  • Lernspiele (analog oder digital)
  • motivierende Aufgabenstrukturen
  • H5P-Formate mit spielerischen Elementen
  • narrative Lernsettings
  • Gamification für Unterricht oder Weiterbildung
  • kooperative Lernaktivitäten
  • spielerische Prüfungs- oder Übungsformate
  • einfache Prototypen für eigene Ideen

Man muss dafür weder Game Designer:in noch Technikprofi sein. Oft reicht bereits eine erste Idee, ein Thema oder ein Problem aus dem eigenen Unterricht oder der eigenen Lehre. Wenn du noch Inspiration suchst, schau dich gerne mal im Blog um.

Und: Dabei können sowohl analoge als auch digitale Formate entstehen – oder Mischformen aus beidem.

Du kannst natürlich auch schon vor den Werkstätten loslegen. In den Videos hier und weiter unten im Artikel erhältst du erste Vorschläge, wie du direkt los legen kannst:

Worauf es mir besonders ankommt

Ein ganz entscheidendes Augenmerk lege ich persönlich darauf, dass spielerische Elemente nicht nur „oben drauf gesetzt“ werden. Im schlimmsten Fall können schlecht eingesetzte spielerische Elemente das Lernen sogar erschweren statt zu unterstützen.

Im Mittelpunkt stehen deshalb Fragen wie:

  • Was sollen die Lernenden eigentlich konkret tun, denken oder erleben?
  • Welche Art von Motivation wollen wir unterstützen?
  • Wo entstehen echte Entscheidungen, Neugier und Zusammenarbeit?
  • Welche Potenziale haben Spiele und spielerische Prinzipien für genau dieses Lernziel? Und wie nutzt du sie konkret?

Je nach Projekt arbeiten wir deshalb mal stärker mit:

  • Game-Based Learning
  • Gamification
  • Rätselstrukturen
  • narrativen Elementen
  • Feedback-Systemen
  • kollaborativen Formaten
  • oder kleinen prototypischen Experimenten.

Die Werkstatt eignet sich besonders gut, wenn du:

  • schon länger eine Idee mit dir herumträgst, aber noch nicht loslegen konntest;
  • ein bestehendes OER-Material weiterentwickeln möchtest;
  • spielerische Ansätze selbst ausprobieren willst;
  • oder einfach neugierig bist, wie Lernen anders gestaltet werden kann.

Oft entstehen die spannendsten Projekte übrigens nicht aus perfekten Konzepten, sondern aus ersten unfertigen Ideen.

Bring also gerne Skizzen, Fragen, halbfertige Materialien oder einfach nur ein Thema mit!

Quick Facts zu den OERcamp Werkstätten 2026

Lass uns gemeinsam loslegen 🚀

Ich freue mich sehr darauf, bei den Werkstätten wieder gemeinsam an neuen Lernideen, Materialien und Formaten zu tüfteln – praxisnah, experimentell und mit viel Raum zum Ausprobieren.

Vielleicht sehen wir uns ja in Detmold oder Wutöschingen, bis dann 👋

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Nach oben scrollen