Game-Based Learning in der Schule: FAUNA

Fauna ist ein Wissensspiel über die tierische Vielfalt unseres Planeten. Es kann wie andere Spiele dieser Kategorie im Unterricht eingesetzt werden, z.B. um Wissen zu bestimmten Tierarten abzufragen oder zum Einstieg in die Thematisierung einzelner Lebensräume oder Tierstämme, -klassen bzw. -gruppen.

Viele Kinder haben großen Spaß daran, die Tierwelt zu erkunden. Seien es heimische Arten oder Vertreter aus exotischen Lebensräumen, die Besonderheiten und Merkmale von Tieren werden natürlich auch im Schulunterricht thematisiert. Mal abgesehen von der Untersuchung einzelner lebender Arten vor Ort – man kann dazu nicht nur Bilder und Texte in Schulbüchern oder Lehrfilme nutzen, sondern auch Spiele, z.B. FAUNA.

Spielbeschreibung

Das Spielziel von FAUNA entspricht im Grunde dem von TERRA. Mithilfe des Spielbretts, auf dem sich eine Weltkarte und mehrere Skalen befinden, schätzen die Spieler*innen bestimmte Fakten zu Tieren ein. Wie groß sind sie, wie schwer, wo leben sie? Für richtige Einschätzungen bekommt man Punkte, wer am Ende mehrerer Runden die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

Spielaufbau für zwei Spieler.
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Game-Based Learning in der Schule: Peptide

Peptide ist ein Lernspiel, das im Biologieunterricht eingesetzt werden kann um die Grundstrukturen von Proteinen bzw. Aminosäuresequenzen anschaulich und handlungsorientiert zu vermitteln.

Peptide – ein weiteres Spiel aus dem Hause Genius Games – erlaubt eine spielerische Heranführung an Proteine bzw. Aminosäuresequenzen. Das Spiel ist etwas komplexer als ION, kann aber ebenfalls im Schulunterricht eingesetzt werden. Es ist hilfreich, wenn die Lernenden bereits etwas Erfahrung mit Brett- und Kartenspielen haben, da man im Spiel verschiedene Ressourcen managen muss.

Spielbeschreibung

Vereinfacht gesagt geht es bei Peptide darum, Aminosäuren miteinander zu verbinden. Dazu wählt man aus „Organellen-Karten“ solche aus, die einem passende Ressourcen geben oder Aktionen ermöglichen. Punkte erhält man abschließend je nach den in der Kette „verbauten“ Aminosäuren.

Das Spiel ist rundenbasiert, jede Runde besteht aus 2 Phasen. Zunächst wählen die Spielenden Organellen-Karten. In einem zweiten Schritt führen sie die mit den Organellen-Karten verknüpften Aktionen aus oder nehmen die zugehörigen Ressourcen. Dazu können jederzeit sogenannte ATP-Aktionen ausgeführt werden.

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Game-Based Learning in der Schule: ION

ION ist ein kurzweiliges Kartenspiel, bei dem die Spielenden Ionenverbindungen erstellen um Punkte zu sammeln – und dadurch nebenbei chemische Grundlagen erlernen.

Kartenspielen im Chemieunterricht? Mit ION ist das möglich. Es ist von der Spielzeit und Spieleranzahl absolut unterrichtstauglich. Die Spielmechaniken sorgen für einen zügigen Spielablauf. Und vor allem verbindet es fachliche Inhalte zum Thema „Ionenverbindungen“ sehr gekonnt mit dem Spielgeschehen.

Spielbeschreibung

Im Basis-Spiel von ION wählen die 2-7 teilnehmenden Spielerinnen aus ihrer Kartenhand eine Karte, mit der sie eine Ionenverbindung erstellen möchten, und legen diese verdeckt vor sich ab. Die Karten stellen im wesentlichen ausgewählte positiv oder negativ geladene Ionen dar, es gibt aber auch einige Edelgase.

Die Spielkarten: Zum Grundspiel gehören positiv (und negativ) geladene Ionen sowie Edelgase, zu den im Spiel enthaltenen erweiterten Modi gehören auch Übergangsmetalle, polyatomare Ionen und radioaktive Ionen.

Bevor die Karte für eine Verbindung genutzt wird, werden die restlichen Karten der Kartenhand an den nächsten Spieler weitergegeben. Anschließend wird dieses Vorgehen solange wiederholt, bis nur noch 2 Karten auf der Kartenhand sind.

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Game-Based Learning in der Schule: Speed Cups

Speed Cups ist ein schnelles Geschicklichkeitsspiel, bei dem man bunte Becherchen richtig anordnen muss. Und wenn man zusätzliche Spielkarten erstellt, kann man damit sogar Fachinhalte im Unterricht wiederholen.

Update vom 22.10.2020 – – – Zur SPIEL.digital gibt es nun auch ein Video zu diesem Artikel:

Game-Based Learning in der Schule: Speed Cups. Video by: Juan Pablo Baez (2020).

Spielbeschreibung

Es geht bei diesem Spiel darum, fünf verschiedenfarbige Becher in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen. Diese Reihenfolge wird durch Spielkarten vorgegeben. Alle Spielenden versuchen gleichzeitig ihre Becher den Vorgaben entsprechend anzuordnen, indem sie die Becher nebeneinander stellen oder stapeln. Wer zuerst fertig ist drückt auf die Klingel und hat die Runde gewonnen.

So geht’s: Man ordnet seine 5 Becher entsprechend der Vorgabe auf der Spielkarte an. Wer zuerst fertig ist drückt auf die Klingel und gewinnt, sofern die Anordnung stimmt.
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Game-Based Learning in der Schule: SET

SET ist ein Spieleklassiker, bei dem logisches Denken und das Erkennen von Mustern im Mittelpunkt stehen. Das Spiel kann z.B. im Mathematikunterricht eingesetzt werden – und das zugrundeliegende Spielprinzip auch in anderen Fächern.

SET ist ein Klassiker aus dem Jahr 1974, der Spielern ab 8 Jahren ein gutes Auge für passende Kombinationen sowie Reaktionsvermögen abverlangt. Man lernt bei SET also schon alleine deshalb, weil man diese Fähigkeiten beim Spielen ausbaut.

Man kann das Spiel aber auch in allen anderen Kontexten einsetzen, bei denen es um Logik oder die Erkennung von Mustern geht. Und man kann das Spielprinzip auch auf ganz andere Unterrichtsinhalte übertragen.

Spielbeschreibung

In der Mitte des Tischs werden 3×4 Karten aufgedeckt. Nun suchen alle Spieler zeitgleich nach einem „Set“. Ein Set besteht aus 3 Karten, die sich in den abgebildeten Karteneigenschaften vollkommen gleichen – oder unterscheiden. Zu den Eigenschaften gehören: Farbe, Form, Anzahl und Füllung.

Die Karten in SET präsentieren Symbole mit verschiedenen Eigenschaften hinsichtlich Farben, Formen, Füllungen und Anzahl.
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Game-Based Learning in der Schule: Blitzdings

Blitzdings ist ein Reaktions- und Assoziationsspiel, das durch einige wenige Anpassungen – z.B. die Auswahl bestimmter, zum Fachinhalt passender Spielkarten, oder durch die Ergänzung um selbst erstellte Materialien – in verschiedenen Fächern eingesetzt werden kann.

Kommunikations- und Reaktionsspiele eignen sich oft auch für den Einsatz im Fachunterricht. Meist reichen einige wenige Anpassungen – z.B. die Auswahl bestimmter, zum Fachinhalt passender Spielkarten oder die Ergänzung der Spiele um selbst erstellte Materialien – schon ist das Spiel unterrichtstauglich. Blitzdings ist ein Reaktions- und Assoziationsspiel, das in diesem Artikel als Beispiel für so ein Vorgehen erläutert wird.

Blitzdings-Kurzbeschreibung

Blitzdings ist ein schnelles Spiel für 3-6 Personen ab 10 Jahren. Es geht dabei darum, möglichst schnell passende Begriffe zu einem vorgegebenen Begriff auf einer Karte zu nennen – aber erst, wenn Karten mit den gleichen Symbolen aufgedeckt werden.

Bei Blitzdings decken die Spielenden reihum Karten auf…

Das Grundspiel ist schnell erklärt: Reihum decken die Spieler eine Karte von einem der beiden Nachziehstapel und legen sie vor sich ab. Zeigt die Karte das gleiche Symbol wie eine bereits ausliegende Karte, müssen die beiden betroffenen Spieler möglichst schnell einen passenden Begriff nennen, der zum vorgegebenen Wort auf der Karte des jeweils anderen passt.

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Game-Based Learning in der Schule: Word Slam Family

Word Slam Family ist ein kommunikatives Partyspiel, das nicht nur im Deutsch- und Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden kann, sondern – nach kleineren Anpassungen der Spielmaterialien – auch in vielen anderen Fächern.

Word Slam Family ist ein sogenanntes Partyspiel für 3 oder mehr Spieler. „Partyspiele“ zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie für größere Personenzahlen spielbar und relativ schnell erklärt sind. Außerdem laufen die Spielrunden schnell ab. Deshalb sind solche Spiele häufig besonders interessant für den Unterricht. Word Slam Family ist insbesondere auch deshalb interessant für Schulunterricht, weil während des Spiels sehr viel kommuniziert wird.

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Spielbeschreibung

Zwei Teams versuchen im Wettbewerb vorgegebene Begriffe zu erraten. Dazu tritt jeweils ein Spieler aus jedem Team an. Beide Spieler bekommen den gleichen Begriff durch eine sogenannte Ratekarte vorgegeben.

Bei Word Slam geht es darum Begriffe zu erraten, die sieben verschiedenen Kategorien zugeordnet sind. Für den Fachunterricht macht es Sinn, die Ratekarten bzw. die Kategorien vorab auszuwählen.
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Themenspecial: Educational Game Design

Auf der Suche nach Infos zur Gestaltung von Lernspielen? Interessiert daran, wie man didaktisches Design und Game Design in Einklang bringen kann? Hier gibt’s Hintergrundinfos und Vorschläge zum Vorgehen beim Educational Game Design.

Vom 04.-06.11.2019 durfte ich bei der #OERcamp Werkstatt am LISUM bei Berlin teilnehmen. Ca. 100 teilnehmende und teilgebende Menschen arbeiteten bei diesem speziellen Barcamp-Format an unterschiedlichen offenen Lernmaterialien, tauschten sich zu verschiedenen Bildungsthemen aus und vernetzten sich.

Die kreative, offene und produktive Arbeitsatmosphäre hat mich genauso beeindruckt wie das Miteinander, der Austausch und dass ich so viele großartige Menschen kennenlernen konnte. Mein Beitrag während der Werkstatt bestand vor allem aus Beratung und Inputs zum Thema „Spielen und Lernen.“ Den Schwerpunkt habe ich dabei auf die Entwicklung von Lernspielen gelegt. Aber auch andere spielerische Lernformate kamen zur Sprache.

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Gamification, Game-Based Learning & Serious Games – Wo ist da der Unterschied?

Spielerisches Lernen kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Themenspecial soll es wie gesagt um Gamification gehen. Ein Begriff, der immer mal wieder im selben Atemzug mit anderen spielebasierten Lernformen genannt wird, die es meines Erachtens zu unterscheiden lohnt. Doch wie soll so eine Unterscheidung vonstatten gehen? Unter anderem mit einem Blick darauf, wieviel „Spiel“ denn nun in der jeweiligen Lernform steckt. Und natürlich anhand von Definitionen. Beginnen wir mit

Gamification

Gamification steht in meinen Augen für die unterschiedlichsten Ansätze, bei denen Spielelemente in spielfremden Kontexten zum Einsatz kommen. Dieses Verständnis wird auch in einem kurzen Video aus einem demnächst erscheinenden Lernmodul des Universitätsverbunds für digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung (digiLL) erläutert : 

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Game-Based Learning in der Schule: Memo Dice

Memo Dice kann wie Rory’s Story Cubes genutzt werden, um im Fremdsprachenunterricht einfache Redeanlässe zu bieten oder den Wortschatz zu aktivieren.

Würfelspiele, die mit Symbolen arbeiten, sind oft für Game-Based Learning im Unterricht geeignet. Sofern man die Inhalte und Spielregeln ein klein wenig an die Anforderungen des eigenen Unterrichts anpasst. Mit Memo Dice lassen sich im Fremdsprachenunterricht Vokabeln assoziieren, Wortnetze entwickeln oder Sätze bilden. Übrigens: Die hier erwähnten Methoden lassen sich auch auf den Deutschunterricht übertragen.

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Fach: Fremdsprachen, Deutsch

Thema: Sprechen, Vokabelwissen aktivieren, Storytelling

Zielgruppe: Grundschule, Sek I, Sek II, Hochschule

Lernziele:

  • sprechen
  • Redemittel einüben
  • Storytelling üben

Plattform: keine/ Würfelspiel

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